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Über SSB Wind Systems>Presse>Pressemitteilungen>09-09-2011 - Kongenialer Mix kluger Köpfe

09.09.2011

Kongenialer Mix kluger Köpfe

Neue Trends bei der Entwicklung von Pitchsystemen

 

Deutschland ist nach wie vor Wegweiser, wenn es um die Entwicklung von neuen Technologien für die Windkraft geht. Im Bereich elektrischer Pitchsysteme für Windkraftanlagen hat sich die SSB Wind Systems GmbH & Co. KG nicht nur als Pionier einen Namen gemacht, sondern gehört hier zu den weltweit führenden Unternehmen. Ein Garant für den Erfolg des Unternehmens ist die eigene F&E-Abteilung – natürlich am Stammsitz in Salzbergen (Emsland). Für junge Ingenieure eine ideale Gelegenheit, im Mutterland der Windenergie die Karriere zu beginnen, zumal der Innovationsmotor auf Hochtouren läuft.

 

Hauptbremssystem erfordert extrem hohe Zuverlässigkeit
Bereits vor mehr als 20 Jahren entwickelte SSB Wind Systems das erste elektrische Pitchsystem für Windkraftanlagen (WKA) und hat sich bis dato mit mehr als 17.500 weltweit verkauften Systemen zu einem der Weltmarktführer in diesem Segment etabliert.
„In modernen WKA ist das Pitchsystem das Hauptbremssystem. Ein zuverlässiges System muss also dafür sorgen, dass die Rotorblätter jederzeit in Fahnenposition verstellt werden können, ganz gleich, in welchem Betriebszustand sich eine Anlage befindet. Pitchsysteme haben weiterhin einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Leistung und damit den Ertrag einer Anlage. Fehlerhafte Blatteinstellwinkel können zu erhöhten Betriebslasten führen und sich somit negativ auf die Lebensdauer einer Anlage und deren Energieertrag auswirken“, erklärt Dipl.-Ing. Helmut Reinke, Director Engineering von SSB Wind Systems und betont: „Da die Industrie immer leistungsfähigere Anlagen entwickelt, steigen die Anforderungen an Pitchsysteme und damit auch unsere Herausforderungen.“

 

Eine Einschätzung die Bennet Sandrock nur bestätigen kann. Der Diplomingenieur kam Ende 2009 zu SSB Wind Systems. „Ich habe meinen Studienabschluss quasi direkt in die Wirtschaftskrise hinein absolviert, und plötzlich stagnierte auch die Nachfrage nach hochqualifizierten Fachkräften. Auf einer Messe für Regenerative Energien kam ich dann in Kontakt mit SSB Wind Systems. Danach ging alles sehr schnell, so dass ich meinen Wohnsitz in Wuppertal aufgab und ins Emsland zog. Diese Entscheidung habe ich bislang im keiner Weise bereut.“

 

Der Wunsch nach Standardisierung und Modularisierung wächst
Bennet Sandrock begleitet mit einem Team an Ingenieuren die gesamte Entwicklung von elektrischen Pitchsystemen. Angefangen bei der Anfrage von Kundenseite, über die Auslegung und dem Bau der Prototypensysteme bis hin zu umfangreichen Tests, sowie die Kundenabnahme: „Bisher gleicht kein Pitchsystem dem anderen, da alle Systeme ganz spezifisch auf die jeweiligen Anlagen ausgelegt sind, in der sie später eingebaut werden. Wir arbeiten derzeit daran, die Komponenten in einem Pitchsystem zu standardisieren und zu modularisieren. Das hat den Vorteil, dass wir die Produktionszeiten und -kosten für einzelne Komponenten reduzieren können, damit unsere Systeme dem Markt schneller und kostengünstiger zur Verfügung stehen. Außerdem lassen sich einzelne Module bei einem Defekt schneller austauschen, ohne den gesamten Schaltschrank auswechseln zu müssen. So reduzieren wir zusätzlich unerwünschte Stillstandzeiten der Anlagen, die auf eine Lebenszeit von 20 Jahren ausgelegt sind.

 

Trend zu integrierten Lösungen
Einen großen Schritt zur Integration diverser Funktionen und Komponenten hat SSB Wind Systems mit der Entwicklung des MPC-Umrichters (Multi Pitch Controller) vollzogen. Dieser kann sowohl für AC als auch für DC Motoren, sowie in naher Zukunft auch für Servo-Motoren, verwendet werden. Weitere integrierte Elemente sind beispielsweise die komplette Positionierlogik mit Signalaufbereitung und –auswertung, das Umrichter gesteuerte Notfahrt-Profil und in der nächsten Generation die integrierte Batterieladetechnik.

 

Derartige Weiterentwicklungen entstehen vor allem durch die enge Kooperation mehrerer Abteilungen, so Bennet Sandrock, der das interdisziplinäre Arbeitsumfeld im Unternehmen sehr zu schätzen weiß: „Ich arbeite mit nahezu sämtlichen Abteilungen wie dem Vertrieb, dem Projektmanagement und der Software- bzw Elektronikabteilung zusammen. Einen hohen Praxisbezug erhält meine Arbeit zudem allein schon dadurch, dass ich regelmäßig mit unseren Kunden in Kontakt komme und die Produktion des Prototypen mit begleite.“

 

Grundlagenforschung für Systeme der Zukunft

Eine nicht minder spannende aber eher auf theoretische Grundlagen bezogene Aufgabe sieht Dipl.-Ing. (FH) Jens van Schelve in seiner Tätigkeit: „Ich bin seit Anfang 2009 bei SSB Wind Systems. Etwa zur gleichen Zeit wurde hier das Projekt „Neue Produkte“ ins Leben gerufen. Meine Kollegen und ich sind in der Grundlagenforschung tätig und entwickeln völlig neue Konzepte für die Pitchsysteme der Zukunft. Das ist ein sehr spannender Bereich, denn wir haben die Gelegenheit, sämtliche bisherige Entwicklungen und bereits bewährte Technologien einmal grundsätzlich in Frage zu stellen und vor dem Hintergrund des derzeitigen Stands der Technik gänzlich neue Ansätze und Ideen für Pitchsysteme zu entwickeln. Technologien wie z.B. die Sensorik oder die digitale Datenübertragung sind ebenso wie die Windenergiebranche selbst sehr dynamischen Veränderungen unterworfen. Diesen und weiteren Entwicklungen tragen wir in unserer Forschung Rechnung. Ich bin sehr froh, dass mir das Unternehmen die Gelegenheit gibt, in einem solchen Forschungsfeld mit sehr erfahrenen Ingenieuren zusammenarbeiten zu können.“

 

Eine Sichtweise, die Helmut Reinke als Director Engineering sehr begrüßt: „Ich liebe diesen Mix aus extrem innovativen jungen Ingenieuren und gelassenen sowie erfahrenen Ingenieuren, die vorausschauend richtige Weichenstellungen in komplexen Entwicklungsprozessen vornehmen können.“

 

Blick über den Tellerrand
Nach Meinung von Bennet Sandrock und Jens van Schelve bietet SSB Wind Systems gerade Berufseinsteigern ein ideales Arbeitsumfeld. „Wir haben hier ein sehr offenes, flexibles und überaus freundliches Arbeitsklima, in dem abteilungsübergreifend kommuniziert wird. Wenn ich Fragen habe, finde ich immer einen kompetenten Ansprechpartner und jederzeit Hilfe. Insbesondere für einen Neueinsteiger ist das immens wichtig, wenn man sich nach dem Studium erstmals in einem neuen Unternehmen orientieren und einleben muss“, so Jens van Schelve. Und Bennet Sandrock ergänzt: „Auch die Möglichkeiten der Weiterentwicklung sind hier gegeben. Wir haben nicht nur die Chance, mit der noch jungen Windenergiebranche zu wachsen, sondern bei SSB Wind Systems als international tätiges Unternehmen auch Gelegenheiten, im Zuge von Auslandsaufenthalten neue Erfahrungen zu sammeln. So war ich im letzten Jahr für drei Wochen in China. Dort hat das Unternehmen in Qingdao eine weitere Produktionsstätte. Außerdem eröffnen sich für mich durch die Zugehörigkeit von SSB Wind Systems zum amerikanischen Konzern Emerson vielfältige Karrieremöglichkeiten.“


Attraktivität von unabhängiger Seite bestätigt
Das von den beiden „Jungingenieuren“ beschriebene attraktive Arbeitsumfeld wird im Übrigen auch von dem international tätigen Researchunternehmen CRF Institute bestätigt, das SSB Wind Systems den Titel „Top Arbeitgeber 2011“ verlieh. Eine Auszeichnung, die das Unternehmen aus dem Emsland zum zweiten Mal in Folge von dem Institut erhielt. Gemäß der Analyse des CRF Institute fühlen sich die Ingenieure vor allem aufgrund der qualitativ hohen Work-Life Balance, dem hohen Grad an Innovationsmanagement und den guten Trainings- sowie Entwicklungsmöglichkeiten bei SSB Wind Systems besonders wohl.

Dazu passende Bilder:

Helmut Reinke, Director Engineering Helmut Reinke, Director Engineering
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Jens van Schelve und Bennet Sandrock Jens van Schelve und Bennet Sandrock
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SSB Wind Systems MPC (Multi Pitch Controller) SSB Wind Systems MPC (Multi Pitch Controller)
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