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03.05.2011 Junge Union Kreisverband Steinfurt zu Gast bei SSB Wind Systems
Erneuerbare Energien live erleben. Unter diesem Motto holten sich die Mitglieder der Jungen Union Kreisverband Steinfurt bei der Firma SSB Wind Systems GmbH & Co. KG praktische Eindrücke aus der Wirtschaft. Nicht erst seit dem Reaktorunglück in Japan ist die Förderung der regenerativen Energien ein Thema in der Region Salzbergen. Gleich mehrere Unternehmen sind in dem Bereich der erneuerbaren Energien tätig, speziell in der Windbranche. In einer Themenreihe setzt sich der JU-Kreisverband mit dem Sektor der Energiegewinnung auseinander.
Zunächst stellte Helmut Reinke, Leiter Konstruktion und Entwicklung, das Unternehmen vor. Die Firma SSB Wind Systems ist Pionier im Bereich der Windenergie und hat sich mit ihrem Produktportfolio auf Rotorblattverstellsysteme (so genannte Pitchsysteme) und Top- und Towerboxen spezialisiert. Bislang hat SSB Wind Systems weltweit über 17.500 elektrische Pitchsysteme installiert und kann auf über 20 Jahre Erfahrung in der Windbranche zurückblicken.
Zusammen mit Helmut Reinke diskutierten die Teilnehmer im Anschluss, wie eine politische Förderung der regenerativen Energien und ein sinnvoller und nachhaltiger Ausstieg aus der Atomenergie aussehen könnten. Besonders im Hinblick auf die derzeitigen Schwachstellen und Lösungsmöglichkeiten in diesem Sektor wie z. B. unzureichende Netzkapazitäten, aber auch zu der Akzeptanz in der Gesellschaft wurden viele Fragen gestellt und von Seiten SSB Wind Systems fachlich erörtert. „Als Vorreiter in der Windbranche müssen wir immer einen Schritt voraus sein und an Lösungen arbeiten, die die Windenergie noch effizienter und nutzbarer gestalten“, so Reinke.
Neben der Unternehmensvorstellung und Diskussionsrunde besichtigten die Teilnehmer auch die Produktion der SSB Wind Systems. „Es ist interessant zu sehen, wie in neue Technologien investiert wird. Dabei spielen gerade die Punkte Innovation, Effizienzsteigerung und zukunftsweisendes Handeln eine wichtige Rolle für die Zukunft am Standort Deutschland“, kommentierte Stefan Grawe, Kreisvorsitzender der Jungen Union die Tätigkeiten der SSB Wind Systems. Abschließend waren sich beide Seiten einig, dass die energiepolitischen Rahmenbedingungen langfristig festgelegt werden müssen und nicht bei jedem Regierungswechsel neu diskutiert werden sollten. So müsse der Atomausstieg gefördert werden, dürfe aber auch nicht überstürzt umgesetzt werden. Stattdessen müsse gemeinsam von Wirtschaft, Politik und unter Einbindung der Bürger ein langfristiger Plan erstellt werden um diese Herausforderungen zu meistern. | Dazu passende Bilder:
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