Zwanzig Jahre Erfahrung im Bereich Windenergie sind natürlich eine feine Sache. Dabei haben wir aber vor allem eines gelernt: Die Entwicklung steht nie still. So werden permanent neue Erfahrungen gesammelt, die wiederum zu weiter optimierten Systemen führen. Diese Erfahrungen sollen natürlich nicht Sie für uns machen. Bevor wir ein neues Bauteil in ein Pitchsystem übernehmen, wird es anhand von ausgewählten Qualifizierungsmaßnahmen intensiv geprüft.
Erst wenn das Bauteil sämtliche Anforderungen erfüllt, kommt es zum Einsatz. Um dann im Gesamtsystem gleich wieder geprüft zu werden. Denn bei der Auslieferung von Prototypen wird getestet ob alle kundenseitigen Anforderungen erfüllt sind. Daher fahren wir, wie bei jedem Pitchsystem, einen kompletten Systemtest durch. Von den Steckern über die Motoren bis zu den Schränken.
Unsere Ingenieure bezeichnen das als „factory exceptance test“. Man könnte es aber auch den besten Weg zum optimalen System nennen. |  | Einmal und nie wieder: die Fehleranalyse.
Wir könnten es uns einfach machen und ein defektes Bauteil einfach austauschen. Dank unserer Lagervorhaltung wäre das ein Leichtes. Das reicht uns aber nicht. Wir wollen auch wissen, warum die Störung aufgetreten ist. So lässt sie sich nicht nur besser beheben, sondern auf lange Sicht auch vermeiden.
War die Auslegung des Systems nicht optimal? Gab es womöglich einen Chargenfehler? Statt das Bauteil nur auszuwechseln, tauschen unsere Ingenieure lieber Erfahrungen aus und analysieren jeden Bauteilrückläufer ganz genau. So lassen sich aus diesen Ergebnissen Optimierungsmaßnahmen für neue Entwicklungen ableiten.
|